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Turkologische Epikrisen

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ISBN-13:
9780243797912
Veröffentl:
2017
Seiten:
0
Autor:
W. Bang
eBook Typ:
PDF
Kopierschutz:
NO DRM
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Whilst the greatest effort has been made to ensure the quality of this text, due to the historical nature of this content, in some rare cases there may be minor issues with legibility. Die Kritik, die ich in meinen komanischen Arbeiten1 vornehmlich an Herrn W. Radloffs Arbeitsweise habe uben mussen, hat, nach einer hoflichen Mitteilung des Herrn Akademikers Salemann, in St.Petersburg Unbehagen erregt, das, wie es scheint, auf Wunsch der russischen Herren auch anderer Orten von einigen den turkologischen Studien absolut fernstehenden Gelehrten geteilt wird.

Ich bedauere das auf das lebhafteste, mochte mir aber doch gestatten, meinerseits auf das Unbehagen - um keinen starkeren Ausdruck zu gebrauchen - hinzuweisen, das sich bei den Benutzern der kostspieligen Radloffschen Veroffentlichungen im Laufe der Jahre angesammclt hat.

Dieses Unbehagen ist nicht etwa durch eine Anzahl falscher Etymologien und falscher Ubersetzungen - deren darf sich mancher Sprachforscher schamen - erregt worden, sondern durch den vollstandigen Mangel aller derjenigen philologischen Eigenschaften, deren wenigstens embryonales Vorhandensein wir bei einem Herausgeber von Texten und Worterbuchern voraussetzen, ja verlangen mussen.
Die Kritik, die ich in meinen komanischen Arbeiten1 vornehmlich an Herrn W. Radloffs Arbeitsweise habe üben müssen, hat, nach einer höflichen Mitteilung des Herrn Akademikers Salemann, in St.Petersburg Unbehagen erregt, das, wie es scheint, auf Wunsch der russischen Herren auch anderer Orten von einigen den turkologischen Studien absolut fernstehenden Gelehrten geteilt wird.Ich bedauere das auf das lebhafteste, möchte mir aber doch gestatten, meinerseits auf das Unbehagen — um keinen stärkeren Ausdruck zu gebrauchen — hinzuweisen, das sich bei den Benutzern der kostspieligen Radloffschen Veröffentlichungen im Laufe der Jahre angesammclt hat.Dieses Unbehagen ist nicht etwa durch eine Anzahl falscher Etymologien und falscher Übersetzungen — deren darf sich mancher Sprachforscher schämen — erregt worden, sondern durch den vollständigen Mangel aller derjenigen philologischen Eigenschaften, deren wenigstens embryonales Vorhandensein wir bei einem Herausgeber von Texten und Wörterbüchern voraussetzen, ja verlangen müssen.

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