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Komposition und Entstehung des Liederbuches der Klara Hätzlerin (Teil 1)

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ISBN-13:
9780243797950
Veröffentl:
2017
Seiten:
0
Autor:
Karl Albert Geuther
eBook Typ:
PDF
Kopierschutz:
NO DRM
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Whilst the greatest effort has been made to ensure the quality of this text, due to the historical nature of this content, in some rare cases there may be minor issues with legibility. Komposition und. entstehung des Liederbuehes der Klar-a Eatz1erin. Si. ( Wenn auch die glanzperiode der lclassisclien epilc um die wende des XV. und XVI. Jahrhunderts langst dahingeschwunclen 11 nd auch liitigst der Zauberklang der edleren lyrilc unserer mhd. litteratur verklungen var. so dauerte doch ihr einfluss auf die poesie noch unvcrkiimmert fort. Wie gewaltig in ihrer bedeutung die grossen meister fur ihre folgeZeit geworden Sind, bezeugen nicht nur die werke der uninittelbaren epigonem in form und Stoff wirkte der klassicisiiitis fort bis Zum herein brechen der nhd. Zeit. wo sieh freilich der frische produlctive geist auf diesen gebieten verloren hatte. Doch mit der eignen Schaffenskraft war dieser spaitzeit der mhd. dichtung nicht auch die lust und freude an der poesie genommen. Zwar in seichter form, aber in breiten massen traten noch lange Jahre hinfort die reproduktionen hervor. Wohl fehlte allen diesen werkeii (1er geniale schwimg und der durch seine einfachheit gefaillige ausdruclc (ler rede, aber sie brachten ja alle diese opfer dem geschmacke ihrer ganz anders gearteten Zeit. Und dueh hatte sich in uninittelbarer iiberlieferung der alte sagen Stoff erhalten. aus der klassischen Sprache war clurch viele wandlungen hindurch doch eine festgcpraigte formelmkisse der poesie geblieben, ja auch verbreitet auf gcl)icte, welche erst ziemlich spiit litteraturfiihig geworden sind.
Komposition und. entstehung des Liederbuehes der Klar-a Eätz1erin. Si. ( Wenn auch die glanzperiode der lclassisclien epilc um die wende des XV. und XVI. Jahrhunderts längst dahingeschwunclen 11 nd auch liitigst der Zauberklang der edleren lyrilc unserer mhd. litteratur verklungen var. so dauerte doch ihr einfluss auf die poesie noch unvcrkiimmert fort. Wie gewaltig in ihrer bedeutung die grossen meister fur ihre folgeZeit geworden Sind, bezeugen nicht nur die werke der uninittelbaren epigonem in form und Stoff wirkte der klassicisiiitis fort bis Zum herein brechen der nhd. Zeit. wo sieh freilich der frische produlctive geist auf diesen gebieten verloren hatte. Doch mit der eignen Schaffenskraft war dieser späitzeit der mhd. dichtung nicht auch die lust und freude an der poesie genommen. Zwar in seichter form, aber in breiten massen traten noch lange Jahre hinfort die reproduktionen hervor. Wohl fehlte allen diesen werkeii (1er geniale schwimg und der durch seine einfachheit gefäillige ausdruclc (ler rede, aber sie brachten ja alle diese opfer dem geschmacke ihrer ganz anders gearteten Zeit. Und dueh hatte sich in uninittelbarer iiberlieferung der alte sagen Stoff erhalten. aus der klassischen Sprache war clurch viele wandlungen hindurch doch eine festgcpräigte formelmkisse der poesie geblieben, ja auch verbreitet auf gcl)icte, welche erst ziemlich spiit litteraturfiihig geworden sind.

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