Gegenwind.

Facing the Sixties
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298x244x26 mm
Beschreibung:

Ruetz, Michael
Michael Ruetz, geb. 1940, hat bei Otto Steinert an der Folkwang-Schule in Essen das Examen abgelegt, danach war er Mitglied der STERN- Redaktion, Vertragsautor der New York Graphic Society in Boston und Professor für Kommunikationsdesign. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den Preis der Villa Massimo, den Otto-Steinert-Preis und andere. Er ist Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres und Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Er wurde mit seinen Fotos der 1968er-Jahre berühmt, von denen viele heute als Ikonen gelten. Darüber hinaus hat Ruetz mehr als 40 Bücher veröffentlicht, darunter: «Eye on America», «Scottish Symphony», «Dylan Thomas», «Sichtbare Zeit», «Arno Schmidt», «Windauge».
Stölzl, Christoph
Christoph Stölzl, geb. 1944, war 1980-1987 Direktor des Münchner Stadtmuseums, zu dem auch das renommierte Fotomuseum gehört, 1987-1999 Gründungsdirektor des gleichfalls stark in der Fotografiegeschichte engagierten Deutschen Historischen Museums in Berlin. Als Politiker war er 2000-2006 Kultur und Wissenschaftssenator und Vizepräsident des Abgeordnetenhauses. Seit 2010 ist er Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 2014 erschienen bei NIMBUS seine Berliner Flanierstücke «Morgens um sechs bei Haubentaucher & Co.»
1968: Viele der Fotos, die das kollektive Bildgedächtnis über diese Zeit ausmachen, stammen von Michael Ruetz: Rudi Dutschke am Mikrofon,die Demonstrationen nach Benno Ohnesorgs Tod, Gudrun Ensslin mit Kinderwagen und Protestplakaten. Es sind Bilder, die jeder kennt. 50 Jahre später hat sich Ruetz die Frage gestellt: Habe ich eigentlich wirklich gesehen, was ich damals fotografierte? Und sind die bekannten Aufnahmen auch die wesentlichen? In den Bildern, die zwischen 1964 und 1974 entstanden, zeigt Michael Ruetz die Menschen, wie sie ihm in den 1960er-Jahren begegneten - nicht nur auf den Fotos 1968er der Revolution, sondern auch auf Fotos aus der ehemaligen DDR, aus Polen, aus Auschwitz. Es ist ein einzigartiges Zeitpanorama, wie es kein anderer West-Fotograf in diesen Jahren zeichnen konnte. Michael Ruetz hat in seinen Fotografien die Gesichter der Menschen von damals gesucht, um sie in ihrer Individualität zu bewahren. Detailansichten, Blow-ups der von ihm gewählten Aus schnitte lassen die uns die vertrauten Bilder in einer neuen Lesart erscheinen. Was in den groß gezeigten Gesichtern der Zuschauer, der Mitläufer, der Mitdenker, der Streikenden, Kämpfenden in den 1960er-Jahre geschrieben steht, deutet sich der heutige Betrachter am besten selbst.

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