Jean-Jacques Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag

oder Prinzipien des Staatsrechts
Sofort lieferbar | Lieferzeit: Sofort lieferbar I
ISBN-13:
9783050051468
Veröffentl:
2012
Erscheinungsdatum:
04.07.2012
Seiten:
319
Autor:
Karlfriedrich Herb
Gewicht:
412 g
Format:
210x129x20 mm
Serie:
20, Klassiker auslegen
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Prof. Dr. Karlfriedrich Herb ist Professor für Politische Philosophie und Ideengeschichte an der Universität Regensburg. Nach seinem Studium (Philosophie, vergleichende Religionswissenschaft und Psychologie) promovierte der Experte für die Politische Philosophie der Neuzeit 1986 über die Rechts- und Staatsphilosophie Jean-Jacques Rousseaus. Es folgten Lehraufträge in München, Ulm und Brasilien.Der Philosoph und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau (1712- 1778) ist einer der wichtigsten französischen Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der ideellen Wegbereiter der Französischen Revolution und als einer der bedeutendsten Pädagogen der Neuzeit. Seine erziehungs- und demokratietheoretischen Gedanken übten einen großen Einfluss auf Kant, Fichte, Goethe, Schiller, Pestalozzi und Marx aus, um nur einige zu nennen.Reinhard Brandt, Jahrgang 1937, ist Professor für Philosophie in Marburg und hat zahlreiche Arbeiten insbesondere zu Kant und zur Philosophie der Aufklärung veröffentlicht.

In this series the most important works in the history of philosophy are discussed with cooperative commentary from internationally renowned philosophers. Each volume contains 12 to 15 essays, and follows the organizational structure of the discussed philosophical work. Essential reading for students and academics alike, the series elucidates the major themes in philosophy without the need for time-consuming consultation of secondary literature.

Bescheiden im Umfang, revolutionär in der Wirkung, kontrovers in der Deutung: Rousseaus Schrift Vom Gesellschaftsvertrag oder die Prinzipien des Staatsrechts (1762) gehört bis heute zu den unangefochtenen Klassikern der Politischen Philosophie der Moderne. Der Gesellschaftsvertrag, der Umschlagort von Naturzustand und Staat, ist paradox; er soll die völlige Freiheit der Menschen gewährleisten und dennoch aus ihnen ein gemeinsames Ich schaffen, der Mensch soll vorbehaltlos zum Bürger dieses einen Staates werden.. Das moderne Freiheitsideal wird in eine antike Polisgemeinschaft transplantiert. Die Interpretation der Schrift wird dadurch erschwert, dass sie einerseits ein an eine gelehrte Tradition anknüpfender rechtsphilosophischer Traktat ist, andererseits ein politisches Pamphlet mit rhetorischen Überhöhungen. Die Aufsatzsammlung sucht den Ambivalenzen des Buches gerecht zu werden, sie liefert einen kooperativen Kommentar zu den Hauptthemen des Gesellschaftsvertrages.

Kunden Rezensionen

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.