Gedichte

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783150014493
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.01.1993
Seiten:
176
Autor:
Nikolaus Lenau
Gewicht:
93 g
Format:
148x97x11 mm
Serie:
1449, Reclam Universal-Bibliothek
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Hartmut Steinecke ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn. Er ist der Autor zahlreicher Bücher über Literatur der Romantik, Romantheorie, klassische Moderne, Gegenwartsliteratur.
Nikolaus Lenau (d. i. Nikolaus Franz Niembsch, seit 1821 Edler von Strehlenau), geb. 1802 Csastád (heute: Lenauheim) bei Temesvár (Banat; bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Teil Ungarns), gest. 1850 Oberdöbling bei Wien, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Pest, Tokaj, Wien und Stockerau bei Wien. Er studierte, blieb jedoch ohne Abschluss. 1831 reiste er nach Württemberg und nahm Beziehungen zu den Autoren des Schwäbischen Dichterkreises auf. Der Versuch, 1832-33 in Amerika einen neuen Anfang zu machen, scheiterte. Nikolaus Lenau führte in den nächsten Jahren ein unstetes Leben zwischen Württemberg und Wien, löste mehrere Verlobungen nacheinander und erlitt schließlich 1844 einen Schlaganfall, zeigte Symptome des Wahnsinns und lebte danach in Heilanstalten in Stuttgart und schließlich Oberdöbling..
An einen Tyrannen - Bettlers Klage - Nach Süden - Die Werbung - Das Mondlicht - Die Zweifler - Die Heideschenke - Himmelstrauer - Nächtliche Wanderung - Bergäbnis einer alten Bettlerin - Unmut - Bitte - Nebel - Das Posthorn - Herbstklage - Herbstgefühl - In der Schenke - Frage - Am Grabe eines Ministers - Schildlieder - Die Wurmlinger Kapelle - An die Melancholie - Im Frühling - Abschied - Auf ein faß zu Öhringen - Frühlings Tod - Die Rose der Erinnerung - Meeresstille - An mein Vaterland - Primula veris - Der Postillion - Der Indianerzug - Trauer - Herbstentschluß - Herbst - Wenn ich verachte heimliches Veschwören - Der Polenflüchtling - Aus! - Wandel der Sehnsucht - Die drei Indianer - Einsamkeit - Meine Furcht - Mischka - Wunsch - Niagara - Verschiedene Deutung - An den Tod - Vorwurf - Der Seelenkranke - Der schwere Abschied - Hypochonders Mondlied - An - Täuschung - An* - Der Salzburger Kirchhof - Die drei Zigeuner - An einen Tadler - Kompetenz - Auf meinen ausgebälgten Geier - Das Blockhaus - Vision - Der schwarze See - Willst du auf die Ferne wirken - Ihr kriegt mich nicht nieder - Einsamkeit - Der Kranich - Herbstgefühl - Frage nicht - Des Teufels Lied vom Aristokraten - Beethovens Büste - Der Räuber im Bakony - Laß mich ziehn! - Das Kreuz - Mischka an der Marosch - Auf eine holländische Landschaft - Die Drei - Veränderte Welt - An Karl Mayer - Waldlieder - Die Korybanten - Verlornes Glück - Eitel nichts! - Blick in den Strom
"Ich will mich selber ans Kreuz schlagen, wenn's nur ein gutes Gedicht gibt" natürlich nicht ernst gemeint, zeigt der Satz aber doch, wie wichtig Lenau seine Lyrik war, wie er ja überhaupt, von der Briefprosa und einigen Rezensionen abgesehen, ein reiner "Versdichter" war.

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