Der Gral

Mythos und Literatur
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ISBN-13:
9783150182611
Erscheinungsdatum:
01.06.2003
Seiten:
279
Autor:
Volker Mertens
Gewicht:
128 g
Format:
150x98x15 mm
Serie:
18261, Reclam Universal-Bibliothek
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Volker Mertens, geboren 1937, studierte deutsche und englische Philologie, deutsche Volkskunde und Musikwissenschaft an den Universitäten Freiburg i.Br., Göttingen und Würzburg. Er promovierte 1966 über 'Das Predigtbuch des Priesters Konrad' und habilitierte sich mit 'Gregorius Eremita' 1976 in Würzburg. Seit 1977 ist er Professor für Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Freien Universität Berlin. Gastdozenturen führten ihn nach Frankreich, Tschechien und China. Seine Veröffentlichungen umfassen den Bereich der mittelalterlichen und der neueren deutschen Literatur sowie den der Musik (vor allem Richard Wagner). Hinzu kommen regelmäßig Beiträge für Programmhefte und -bücher sowie Radiosendungen beim Sender Freies Berlin.
Christliches Heilssymbol oder keltischer Herrschaftsmythos - Den Gral erzählen: Chrétien de Troyes - Den Gral erklären / und relativieren: Wolfram von Eschenbach - Sakralisierung und Historisierung: Robert de Boron - Liebessünder und Ritterheiliger vor dem Gral: Lancelot und Galahad - Der Gral als höchstes Abenteuer: Heinrich von dem Türlin 'Diu Crone' - Der Gral der Artuswelt: das Brackenseil - Der Gral am Ende des Mittelalters - "Von der Pforte des töthilchen Vergessens": der Gral im 18. Jahrhundert - Vom Menschengedicht zum Mythos: der Gral in der Romantik - Der ferne Gral: Richard Wagners 'Lohengrin' - Der Gral als Bühnentableau: 'Parsival' - Der Gral in England: Tennyson, Burne-Jones, Eliot - Der Gral im frühen 20. Jahrhundert: Lyrik, Roman, Programmschrift, Drama und der 'Parsifal' - Der Gral verschwindet: Dorst, Handke und Muschg - Gralkino: Syberberg, Rohmer, Boorman, Gilliam.
Der Gral ist der faszinierendste, fruchtbarste der aus dem Mittelalter überkommenen Mythen. Sein Ursprung verliert sich im Dunkel der keltischen Vorzeit, was folgte, war eine jahrhundertlange Rezeption, die bis heute andauert - von Chrétien und Wolfram über Wagner bis zu Monty Python und Indiana Jones. Was genau sich hinter dem "Gral" verbirgt? Fest steht nur: "Man kann ihn nicht besitzen. Man muss ihn suchen."

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