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Autor: Johann Huizinga
ISBN-13: 9783150203668
Einband: Taschenbuch
Seiten: 639
Gewicht: 480 g
Format: 190x121x38 mm
Sprache: Deutsch

Herbst des Mittelalters

20366, Reclam Taschenbuch
Studien über Lebens- und Geistesformen des 14. und 15. Jahrhunderts in Frankreich und in den Niederlanden
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Johan Huizinga wurde am 7. Dezember 1872 in Groningen (Niederlande) geboren. Schon während der Schulzeit zeichnete er sich durch eine ungewöhnliche Sprachbegabung aus. Zunächst studiert er orientalische Sprachen, um nach seiner Promotion (1897) sich der Geschichtswissenschaft zuzuwenden. Er war dann Geschichtslehrer in der Schule in Harlem. 1903 habilitierte er sich an der Universität Amsterdam für altindische Kultur- und Religionsgeschichte. 1905 wurde er auf den Lehrstuhl für niederländische Geschichte an der Universität Groningen berufen, den er zehn Jahre später mit dem für allgemeine Geschichte an der Universität Leiden tauschen konnte. Dort lehrte er bis 1940, als die Universität durch die deutsche Besatzung geschlossen wurde. 1942 wurde der siebzigjährige Huizinga, der durch seine kulturhistorischen Schriften dem Nazi-Regime unbequem geworden war, für mehrere Monate in ein Konzentrationslager verschleppt. Auch nach seiner Entlassung durfte er nicht nach Leiden zurückkehren; er starb am 1. Februar 1945 in einem Landhaus in De Steeg, das ihm als Wohnsitz zugewiesen worden war.
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Vorreden des Verfassers
I Die Spannung des Lebens
II Die Sehnsucht nach schönerem
III Die hierarchische Auffassung der Gesellschaft
IV Der Rittergedanke
V Der Traum von Heldentum und Liebe
VI Ritterorden und ritterliche Gelübde
VII Die politische und militärische Bedeutung des Rittergedankens
VIII Die Stilisierung der Liebe
IX Die Umgangsformen der Liebe
X Das idyllische Lebensbild
XI Das Bild des Todes
XII Der religiöse Gedanke und seine bildliche Gestaltung
XIII Frömmigkeitstypen
XIV Religiöse Erregung und religiöse Phantasie
XV Niedergang des Symbolismus
XVI "Realismus" und die Grenzen des bildlichen Denkens in der Mystik
XVII Die Denkformen im praktischen Leben
XVIII Die Kunst im Leben
XIX Die ästhetische Empfindung
XX Bild und Wort
XXI Wort und Bild
XXII Das Kommen der neuen Form

Hinweise des Herausgebers
Anmerkungen
Zeittafel
Nachwort: Johan Huizinga und sein Herbst des Mittelalters - Von Willem Otterspeer
Abbildungsverzeichnis
Register
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"Als die Welt noch ein halbes Jahrtausend jünger war, hatten alle Geschehnisse im Leben der Menschen viel schärfer umrissene äußere Formen als heute." Als die Welt knapp ein Jahrhundert jünger war als heute, konnte ein historisches Buch noch so beginnen und sich gleich von diesem berühmten ersten Satz an als ein Meisterwerk erweisen. "Der Herbst des Mittelalters" hat Generationen von angehenden Historikern für ihren Beruf und ihr Fach begeistert und Generationen von Lesern für die Kultur des Mittelalters. Der niederländische Historiker Johan Huizinga schrieb ein höchst suggestives Epochenporträt des künstlerisch überreichen französisch-burgundisch-niederländischen Spätmittelalters, das seine Gültigkeit bei allem Wissensfortschritt im Detail bewahren und seine Kraft, für den Gegenstand zu gewinnen, nur steigern konnte. Willem Otterspeer, Professor für die Geschichte der Niederlande an der Universität Leiden (wie Huizinga selbst), hat für diese Taschenbuchausgabe ein neues Nachwort zu Leben und Werk des weltweit verehrten großen Historikers verfasst.
Autor: Johann Huizinga
Editiert von: Kurt Köster
Johan Huizinga wurde am 7. Dezember 1872 in Groningen (Niederlande) geboren. Schon während der Schulzeit zeichnete er sich durch eine ungewöhnliche Sprachbegabung aus. Zunächst studiert er orientalische Sprachen, um nach seiner Promotion (1897) sich der Geschichtswissenschaft zuzuwenden. Er war dann Geschichtslehrer in der Schule in Harlem. 1903 habilitierte er sich an der Universität Amsterdam für altindische Kultur- und Religionsgeschichte. 1905 wurde er auf den Lehrstuhl für niederländische Geschichte an der Universität Groningen berufen, den er zehn Jahre später mit dem für allgemeine Geschichte an der Universität Leiden tauschen konnte. Dort lehrte er bis 1940, als die Universität durch die deutsche Besatzung geschlossen wurde. 1942 wurde der siebzigjährige Huizinga, der durch seine kulturhistorischen Schriften dem Nazi-Regime unbequem geworden war, für mehrere Monate in ein Konzentrationslager verschleppt. Auch nach seiner Entlassung durfte er nicht nach Leiden zurückkehren; er starb am 1. Februar 1945 in einem Landhaus in De Steeg, das ihm als Wohnsitz zugewiesen worden war.

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Autor: Johann Huizinga
ISBN-13 :: 9783150203668
ISBN: 315020366X
Erscheinungsjahr: 18.03.2015
Verlag: Reclam Philipp Jun.
Gewicht: 480g
Seiten: 639
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Taschenbuch, 190x121x38 mm, 60 farbige Abbildungen