Werke, Frankfurter Ausgabe Freuden und Tage und andere Erzählungen und Skizzen aus den Jahren 1892-1896

 Dünndr.
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ISBN-13:
9783518021934
Veröffentl:
1988
Einband:
Dünndr.
Seiten:
342
Autor:
Marcel Proust
Gewicht:
292 g
Format:
183x110x20 mm
Serientitel:
Werke, Frankfurter Ausgabe, 1
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Proust, MarcelMarcel Proust wurde am 10. Juli 1871 in Auteuil geboren und starb am 18. November 1922 in Paris. Sein siebenbändiges Romanwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist zu einem Mythos der Moderne geworden.Eine Asthmaerkrankung beeinträchtigte schon früh Prousts Gesundheit. Noch während des Studiums und einer kurzen Tätigkeit an der Bibliothek Mazarine widmete er sich seinen schriftstellerischen Arbeiten und einem - nur vermeintlich müßigen - Salonleben. Es erschienen Beiträge für Zeitschriften und die Übersetzungen zweier Bücher von John Ruskin. Nach dem Tod der über alles geliebten Mutter 1905, der ihn in eine tiefe Krise stürzte, machte Proust die Arbeit an seinem Roman zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Sein hermetisch abgeschlossenes, mit Korkplatten ausgelegtes Arbeits- und Schlafzimmer ist legendär. In Swanns Welt, der erste Band von Prousts opus magnum, erschien 1913 auf Kosten des Autors im Verlag Grasset. Für den zweiten Band, Im Schatten junger Mädchenblüte, wurde Proust 1919 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Die letzten Bände der Suche nach der verlorenen Zeit wurden nach dem Tod des Autors von seinem Bruder herausgegeben.Borchers, ElisabethElisabeth Borchers wurde am 27. Februar 1926 in Homberg am Niederrhein geboren. Aufgewachsen ist sie im Elsaß. Es folgten Aufenthalte in Frankreich und in den USA. Elisabeth Borchers war Mitglied des P.E.N. Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, der Internationalen Erich Fried Gesellschaft für Literatur und Sprache in Wien und der Académie Européenne de Póesie, Luxemburg. Sie verstarb 2013 in Frankfurt am Main.
Aus dem Inhalt:
FREUDEN UND TAGE
Vorwort
Widmung
Der Tod des Baldassare Silvande, Freiherrn von Sylvanien
Violante oder die mondäne Welt
Fragmente einer italienischen Komödie
I. Die Geliebten des Fabrice / II. Die Freundinnen der Gräfin Myrto / III. Heldémone, Adelgise, Ercole / IV. Der Unbeständige / V. / VI. Verlorene Formen / VII. Snobs / VIII. Oranthe / IX. Gegen den Freimut / X. / XI. Szenario / XII. Fächer / XIII. Olivian / XIV. Figuren der mondänen Komödie
Bouvard und Pécuchet: Gespräche über die mondäne und über die musikalische Welt
I. Die mondäne Welt / II. Die musikalische Welt
Melancholische Sommertage in Trouville
Porträts von Malern (Albert Cuyp / Paulus Potter / Antoine Watteau / Anton van Dyck)
Porträts von Komponisten (Chopin / Gluck / Schumann / Mozart)
Das Bekenntnis eines jungen Mädchens
Zum Diner geladene Gäste
Die Klagen, Träumereien in zeitfarbener Tönung
I. Tuilerien / II. Versailles / III. Spaziergang / IV. Familie beim Musikhören / V. / VI. / VII. / VIII. Reliquien / IX. Mondscheinsonate / X. Quelle der Tränen aus vergangener Liebe / XI. Freundschaft / XII. Kurzlebige Wirksamkeit des Kummers / XIII. Lobrede auf die schlechte Musik / XIV. Begegnung am See / XV. / XVI. Der Fremde / XVII. Traum / XVIII. Genrebilder der Erinnerung / XIX. Meerwind auf dem Land / XX. Die Perlen / XXI. Die Gestade des Vergessens / XXII. Leibhaftige Gegenwart / XXIII. Sonnenuntergang im Inneren der Seele / XXIV Wie im Mondlicht / XXV. Kritik der Hoffnung im Licht der Liebe / XXVI. Unterholz / XXVII. Die Kastanienbäume / XXVIII. Das Meer / XXIX. Marine / XXX. Segel im Hafen
Das Ende der Eifersucht

ERZÄHLUNGEN UND SKIZZEN AUS DEN JAHREN 1892-1896
Teil 1: Von Proust veröffentlichte Texte
Porträt von Madame / Vor der Nacht / Erinnerung / Der Gleichgültige
Teil 2: Texte au s dem Nachlaß
Rank und schlank der Körper / Konversation / Als ich vorhin durch die Tuilerien ging / Allegorie / Fragmente eines Briefromans

ANHANG
Nachwort des Herausgebers / Anmerkungen und Kommentar / Bibliographie / Namenregister

"Proust war zwanzig Jahre alt, als er die ersten Texte zu Les plaisirs et les jours schrieb. Von 1892 an veröffentlichte er in verschiedenen Zeitschriften Erzählungen, Skizzen, Prosagedichte und Gedichte, in denen er die literarischen und ideologischen Strömungen seiner Zeit aufgreift und reflektiert. Die meisten seiner frühen Texte hat Proust in Les plaisirs et les jours aufgenommen, sie durch neue ergänzt und zu einem kunstvollen Ganzen zusammengefügt. 1926 erschien unter dem Titel »Tage der Freuden« die erste deutsche Übersetzung von Les plaisirs et les jours. Die hier in Band 1 vorgelegte Neuübersetzung bringt zum erstenmal den vollständigen Text des Werkes; hinzugefügt sind Prosatexte aus den Jahren 1892-1896, die Proust nicht in Les plaisirs et les jours aufgenommen hat. Der Kommentar verzichtet bewußt auf das textkritische und auf das biographische Detail; er legt das Schwergewicht auf den literarischen Horizont, den Proust mit Les plaisirs et les jours entwirft und vor dem sich die Konturen des Werks abzeichnen."

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