Der Artikel ist weiterhin als ^^OTHERCONDITION^^ verfügbar.
Autor: Michael Opielka
ISBN-13: 9783531906638
Einband: eBook
Seiten: 532
Sprache: Deutsch
eBook Typ: PDF
eBook Format: eBook
Kopierschutz: Adobe DRM [Hard-DRM]
Systemvoraussetzungen
Der Artikel wird am Ende des Bestellprozesses zum Download zur Verfügung gestellt.

Gemeinschaft in Gesellschaft

Soziologie nach Hegel und Parsons
Geben Sie Ihre Bewertung ab!  
Wir verlosen jeden Monat unter allen freigegebenen Rezensionen
3 Gutscheine im Wert von 20 Euro. Teilnahmebedingungen
Mit der Dialektik von Gemeinschaft und Gesellschaft rekonstruiert Michael Opielka ein zentrales Thema der Soziologie im Rahmen einer innovativen Theorie der Viergliederung. Sie kann sich auf Talcott Parsons und auf die Gesellschaftskonzeption Hegels berufen. In der Auseinandersetzung vor allem mit Jürgen Habermas und Niklas Luhmann sowie den zeitgenössischen Ideen des Kommunitarismus wird ein soziologischer Entwurf entwickelt, der grundlegende Deutungen der modernen Gesellschaft erlaubt.
Der soziologische Gemeinschaftsdiskurs - Theorie der Viergliederung - Gemeinschaft nach Parsons - Kommunikation als Gemeinschaft - Sinn ohne Gemeinschaft - Der Wert der Gemeinschaft - Gemeinschaft heute - Gemeinschaft als Chance
as ist das Besondere am „Gemeinschaftlichen" heute, worin unterscheidet es sich von anderen sozialen Spharen? Es muss Wsich um etwas Besonderes handeln, wenn es zugleich die Vormoderne kennzeichnen und als utopische Sozialform gelten soil. Ist Gemeinschaft nur ein Unterstrom, eine Hoffnung, ein soziologisch amorphes Gefiihl? Handelt es sich bei Gemeinschaft um einen Residu albegriff ohne eigene Qualitat, unter den gefasst wird, was in die gro fien Systembeschreibungen von Politik und Wirtschaft beispielsweise nicht hinein passt? Ist Gemeinschaft eher als Mikrophanomen zu verstehen, etwa als Begriffsaquivalent zu Gruppe, oder als Qualitatsbe schreibung, etwa als Sammelbegriff fiir Phanomene wie Vertrauen, Moral, Solidaritat, Altruismus oder Gegenseitigkeit? Wenn wir heute von „Gemeinschaft" sprechen, rufen wir zudem ambivalente Reaktionen hervor. Sicher hat das zu tun mit einer Zeit entwicklung, die dem Einzelnen gerade in seiner Differenz zum An- ren, in seiner Freiheit, groCte, letztlich religiose Bedeutung zumisst. Zugleich scheint eine „Gesellschaft der Individuen" nur ein Teil der Wirklichkeit zu sein. Seit mit der Moderne der Gedanke der Unab hangigkeit des Einzelnen von hergebrachten Gemeinschaften iiber haupt gedacht werden kann, besteht der Erklarungsbedarf, der wieder um die Sozialwissenschaften ins Leben rief. Das Thema der „Individua lisierung", damit der Auflosung des Gemeinschaftlichen, durchzieht den sozialwissenschaftlichen Diskurs von Anbeginn und erfreute sich am Ausgang des 20. Jahrhunderts erneut hoher Aufmerksamkeit.

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.

 

Rezensionen

Autor: Michael Opielka
ISBN-13 :: 9783531906638
ISBN: 3531906631
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Seiten: 532
Sprache: Deutsch
Auflage 2, 2. Aufl. 2006
Sonstiges: Ebook, Mit der Dialektik von Gemeinschaft und Gesellschaft rekonstruiert Michael Opielka ein zentrales Thema der Soziologie im Rahmen einer innovativen Theorie der Viergliederung. Sie kann sich auf Talcott Parsons und auf die Gesellschaftskonzeption Hegels berufen. In der Auseinandersetzung vor allem mit Jürgen Habermas und Niklas Luhmann sowie den zeitgenössischen Ideen des Kommunitarismus wird ein soziologischer Entwurf entwickelt, der grundlegende Deutungen der modernen Gesellschaft erlaubt.