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Autor: Melanie Mengel
ISBN-13: 9783531907307
Einband: eBook
Seiten: 126
Sprache: Deutsch
eBook Typ: PDF
eBook Format: eBook
Kopierschutz: Adobe DRM [Hard-DRM]
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Familienbildung mit benachteiligten Adressaten

Eine Betrachtung aus andragogischer Perspektive
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Familienbildung als Unterstützung für Eltern erfährt derzeit hohe Aufmerksamkeit. Doch nutzen nicht alle Erziehenden die Angebote gleichermaßen: Von der so genannten 'Mittelschichtorientierung' der Institutionen ist die Rede, für Familien in benachteiligten Lebenslagen erscheint die 'Teilhabe' an Familienbildung erschwert. Melanie Mengel untersucht, warum dies so ist - welche allgemeinen und besonderen Hindernisse im Feld der Familienbildung wirksam sind, welche Erkenntnisse über adressatenspezifische Interessen und Handlungsgründe vorliegen und welche Konzepte demzufolge angemessen erscheinen. Eine andragogische Perspektive öffnet dabei den Blick auf Eltern als erwachsene lernende Subjekte in der Bildungsarbeit mit sozial benachteiligten Familien.
Familienbildung: Allgemeine Darstellung unter spezifischer Berücksichtigung benachteiligter Adressaten - Die Perspektive der Adressaten - Lern- und Bildungskonzepte für eine Familienbildung mit benachteiligten Adressaten
Zur Frage der Familienbildung mit benachteiligten Adressaten Der ,Zustand' von Familie und auch die Familienbildung erfahren gegenwartig hohe offentliche Aufinerksamkeit. Dabei ist der Gedanke, Erziehende qua B- dung in ihrer Erziehungstatigkeit zu unterstutzen, bereits mehrere hundert Jahre alt. Seine jeweilige Aktualitat ist hingegen meist eng verbunden mit der Bew- tung von Familie in ihrer gesellschaftlichen Leistung und ihrer Wahmehmung als fiinktionsfahig oder krisenhaft. Das aktuell gestiegene Interesse an Familienbildung entwickelte sich im Kontext zweier Krisenszenarien: der Bedeutung der Familie fiir die Bildun- biografien von Kindem, zugespitzt im Schlagwort der ,sozialen Vererbung' von Bildungsabschltissen, sowie dem steigenden Armutsrisiko von Kindem und Jugendlichen. Beide Aspekte verweisen auf Dimensionen sozialer Ungleichheit und dementsprechend wird verstarkt gefordert, benachteiligte Familien vermehrt in Angebote der Familienbildung zu integrieren - so z.B. im Beschluss der - gendministerkonferenz (2003), dem aktuellen Kinder- und Jugendbericht (BMFSFJ 2005a) oder jtingst der Initiative der neuen Familienministerin (vgl. BMFSFJ 2006). Tatsachlich nehmen Eltem in prekaren Lebenslagen Familienbildungsan- bote seltener wahr als Angehorige der ,Mittelschicht' und gelten vielfach als „schwer erreichbar" (Riedel/Epple 2003: 27). Doch was steckt hinter diesem Etikett? Innerhalb der folgenden Ausfiihrungen soil der Frage nachgegangen w- den, wer ,benachteiligte Familien' sind und vor allem, welche Grlinde fur eine Beteiligung oder Nicht-Beteiligung bestehen, welche Interessen und Barrieren im Hinblick auf die ,Teilhabe' an Familienbildung wirksam sind.

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Autor: Melanie Mengel
ISBN-13 :: 9783531907307
ISBN: 3531907301
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Seiten: 126
Sprache: Deutsch
Auflage 2007
Sonstiges: Ebook, Familienbildung als Unterstützung für Eltern erfährt derzeit hohe Aufmerksamkeit. Doch nutzen nicht alle Erziehenden die Angebote gleichermaßen: Von der so genannten 'Mittelschichtorientierung' der Institutionen ist die Rede, für Familien in benachteiligten Lebenslagen erscheint die 'Teilhabe' an Familienbildung erschwert. Melanie Mengel untersucht, warum dies so ist - welche allgemeinen und besonderen Hindernisse im Feld der Familienbildung wirksam sind, welche Erkenntnisse über adressatenspez