Der Artikel ist weiterhin als ^^OTHERCONDITION^^ verfügbar.
Autor: Ulrike Eichinger
ISBN-13: 9783531915265
Einband: eBook
Seiten: 238
Sprache: Deutsch
eBook Typ: PDF
eBook Format: eBook
Kopierschutz: Adobe DRM [Hard-DRM]
Systemvoraussetzungen
Der Artikel wird am Ende des Bestellprozesses zum Download zur Verfügung gestellt.

Zwischen Anpassung und Ausstieg

Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit
Perspektiven von Beschäftigten im Kontext der Neuordnung Sozialer Arbeit
Geben Sie Ihre Bewertung ab!  
Wir verlosen jeden Monat unter allen freigegebenen Rezensionen
3 Gutscheine im Wert von 20 Euro. Teilnahmebedingungen
Der neoliberal inspirierte Strukturwandel des Sozialstaats in Deutschland bedeutet für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit grundsätzlich neue Rahmenbedingungen. Ulrike Eichinger rekonstruiert den (trans-)nationalen Entwicklungsprozess des Wandels und die zentralen Herausforderungen aus Sicht von PraktikerInnen auf Basis qualitativ-empirischer Daten. Diese bestehen darin, Bewältigungsweisen zu entwickeln, die sowohl dem Erhalt der Einrichtung als auch der persönlichen Existenzsicherung dienen sowie ihrer fachlich-ethischen Verantwortung Rechnung tragen - Bestrebungen, die zunehmend zueinander in Konflikt geraten können. Es werden Bewältigungsweisen illustriert, die sich zwischen flexibler Anpassung und (un)freiwilligem Ausstieg aus dem Berufsfeld bewegen, aber auch Guerilla-Taktiken und Kritik, die auf Weiterentwicklung zielt.
Theoretische Grundlage: subjektwissenschaftliche Praxisforschung - Der sozialstaatliche Transformationsprozess und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit - Das Untersuchungsdesign und seine Umsetzung - Befunde - Resümee
„Wir müssen die ökonomischen Vorgänge, die sich wie Naturere- nisse auf unsere Gehirne und unsere Seelen lagern, von unten her - trachten und vom Schicksal der lebendigen Arbeitskraft, den Bedürfnis- und Interessensstrukturen lebendiger Menschen ausgehen.“ (Negt 2002: 136) Seit Anfang der 1990er-Jahre verläuft die ‚Krisenbewältigung’ der Sozialpolitik in Deutschland (vgl. Leisering 2003) in einer Art und Weise, die nicht allein als Abbau wohlfahrtsstaatlicher Leistungen zu begreifen ist, sondern eine qualitative Restrukturierung des sozialstaatlichen Gefüges darstellt. Für die Soziale Arbeit bedeutet die neoliberal inspirierte Reorganisation, die sich durch eine Ökono- sierung des Handlungsrahmens und eine programmatische Neuausrichtung der Sozialpolitik im Rahmen eines ‚aktivierenden’ Staats auszeichnet, einen pa- digmatischen Wandel. Dieser Strukturwandel kann hinsichtlich seiner Bedeutung für die Berufspraxis, so eine zentrale Annahme dieser Untersuchung, aber nicht pauschal beurteilt werden, sondern es gilt seine spezifische Heterogenität und Ambivalenz zu erfassen. Vor dem Hintergrund des paradigmatischen Wandels stellt sich die Frage - nach, worin der Beitrag einer sich als kritisch verstehenden Sozialen Arbeit - stehen kann. Diese Fragestellung weckt Interesse und wird in Büchern, 1 Fachzeitschriften und Arbeitskreisen behandelt. Dort wird versucht, die v- schiedenen historischen Theoriestränge systematisch zu diskutieren, sie ins V- hältnis miteinander zu setzen und nach Anknüpfungspunkten zu suchen für eine kritische Wissenschafts- wie Berufspraxis der Sozialen Arbeit, die weiter bes- hen und fortentwickelt werden sollen (vgl. u.a. Sünker 2000; Störch 2005; - daktion Widersprüche 2006, 2006a).

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.

 

Rezensionen

Autor: Ulrike Eichinger
ISBN-13 :: 9783531915265
ISBN: 3531915266
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Seiten: 238
Sprache: Deutsch
Auflage 2009
Sonstiges: Ebook, Der neoliberal inspirierte Strukturwandel des Sozialstaats in Deutschland bedeutet für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit grundsätzlich neue Rahmenbedingungen. Ulrike Eichinger rekonstruiert den (trans-)nationalen Entwicklungsprozess des Wandels und die zentralen Herausforderungen aus Sicht von PraktikerInnen auf Basis qualitativ-empirischer Daten. Diese bestehen darin, Bewältigungsweisen zu entwickeln, die sowohl dem Erhalt der Einrichtung als auch der persönlichen Existenzsicherung diene