Krise, Cash & Kommunikation

Die Finanzkrise in den Medien
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345 g
Format:
221x146x17 mm
Beschreibung:

Anja Peltzer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Mannheim, wo sie 2010 mit Auszeichnung promoviert wurde.Kathrin Lämmle war von 2005 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Mannheim beschäftigt, seit 2011 ist sie Stipendiatin der Landesgratuiertenförderung Baden-Württemberg mit ihrem Dissertationsprojekt.
Andreas Wagenknecht ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Mannheim.
"Krise, Cash & Kommunikation" hinterfragt aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive die verschiedenen Funktionen der Medien in der Finanzkrise.

Am Anfang war die Pleite: Das Aus der renommierten Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 wird gemeinhin als der Startschuss für eine der gewaltigsten Finanzkrisen seit der Einführung der Börse genannt. Die massiven Einbrüche auf den globalen Finanzmärkten katapultierten Informationen aus und über die Finanzwelt auf die medialen Agenden. In den Medien sollte informiert, aufgeklärt und insbesondere auch erklärt werden, was kaum noch jemand zu verstehen schien. "Wie wurde die Finanzkrise in den Medien dargestellt", lautet daher die Frage, der die in diesem Band versammelten Beiträge nachgehen: von der Berichterstattung des Spiegels, der Süddeutschen Zeitung und der Bild-Zeitung, über die Diskussionen in Internetforen und Expertengesprächen bis hin zur Inszenierung der Finanzkrise im Hollywood-Kino, der Gegenwartsliteratur und dem Theater. Dabei wird in den vorliegenden Analysen deutlich, dass beispielsweise die bildreiche Sprache der Informationsmedien über die Finanzkrise vielmehr dem Emotionsmanagement und der Wertung als der Aufklärung dient. Im Bereich der Fiktion hingegen - in Literatur, Theater und Film - findet keine bloße Abrechnung mit der Finanzökonomie statt, sondern die Kritik wird an einen bisher gänzlich unterschätzten Akteur adressiert: den Konsumenten. Hier wird ein informierter Bürger gefordert, der sich ebenso als Teil des politischen Systems als auch des Markts begreift.

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