Sichtbares und Unsichtbares

Facetten von Religion in deutschen Zeitschriften
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22.50x15.50x2.00 cm
Beschreibung:

Lutz Friedrichs, Dr. theol., Jahrgang 1963, studierte evangelischen Theologie in Göttingen und Basel. 1997 schloss er seine Doktorarbeit »Autobiographie und Religion der Spätmoderne« am Beispiel von Wolfgang Koeppen und Peter Handke ab. Er ist Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen- Waldeck und seit 2001 Leiter der Arbeitsstelle Gottesdienst der EKD und seit 2006 Privatdozent für Praktische Theologie an der Wilhelms-Universität in Münster. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die gegenwärtige Gottesdienstkultur sowie Kasualien und Dialog zwischen Theologie und Literatur.
Wer auf einem Bahnhof Zeit überbrücken muß oder an der Supermarktkasse seinen Blick schweifen läßt, wird mit einer Vielfalt von Zeitschriften konfrontiert. Die Frage, welche Rolle dabei Religion spielt, hätte vor gar nicht allzu langer Zeit noch kein Interesse geweckt. Religion galt als überholt, und so ist es kaum erstaunlich, wenn das Phänomen tatsächlich unbeachtet bliebe. Doch im Zeichen ihrer gegenwärtigen Renaissance oder besser Transformation drängt sich diese Frage, wie bereits an Titelbildern ersichtlich, auf.
Von solchen Beobachtungen motiviert, hat sich eine Projektgruppe des Marburger Graduiertenkollegs "Religion in der Lebenswelt der Moderne" auf Spuren- suche gemacht, Zeitschriften verschiedener Milieus kritisch unter die Lupe genommen und bei der Auswahl altersspezifische und geschlechtsspezifische Zeitschriften berücksichtigt. Durch diese Auswahl stehen neun hermeneutisch ausgerichtete Einzelstudien im Zentrum dieses Bandes.
Er dokumentiert die Ergebnisse unter dem Titel "Sichtbares und Unsichtbares": Denn neben der Präsenz von Kirche und Religion in Zeitschriften (Sichtbares: Religion in Zeitschriften) wird auch der Frage nachgegangen, inwiefern Zeitschriften als moderne Sinnanbieterinnen selbst religiöse Funktionen übernehmen (Unsichtbares: Religion der Zeitschriften).

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