Marinus von der Lubbe und der Reichstagsbrand
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Marinus von der Lubbe und der Reichstagsbrand

Marinus von der Lubbe und der Reichstagsbrand
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ISBN-13:
9783894017767
Einband:
Taschenbuch
Seiten:
192
Autor:
Josh van Soer (Hg.)
Gewicht:
222 g
SKU:
INF1100148052
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Marinus van der Lubbe, geb. 1909, Arbeit als Maurer bis zu einem Arbeitsunfall 1925, engagiert als Rätekommunist und Verfechter der Direkten Aktion. 1928-1932 Wanderschaft durch Europa, im Februar 1933 Reise nach Deutschland, um Widerstand gegen die Nazis zu leisten. Am 27. Februar 1933 Festnahme im brennenden Reichstag und Anklage wegen Brandstiftung und Hochverrats. Im Dezember 1933 Verurteilung zum Tode, Hinrichtung im Januar 1934. Die Schuld van der Lubbes wurde bereits kurz nach dem Brand in Zweifel gezogen.
Als in Berlin 1933 der Reichstag brennt, wird Marinus van der Lubbe als verdächtiger Brandstifter festgenommen. Obwohl er bis zu seiner Hinrichtung immer beteuerte, die Tat auf eigene Faust als Widerstand gegen den aufkommenden Nazi-Terror begangen zu haben, stempelten ihn Kommunisten wie Nazis zum Handlanger jeweils entgegengesetzter politischer Interessen. Mit dem Rotbuch liegt die Verteidigungsschrift seiner damaligen Freunde für diesen einzigartigen Rebellen vor.
Am Abend des 27. Februar 1933 brennt in Berlin der Deutsche Reichstag, und der Niederländer Marinus van der Lubbe wird als Brandstifter festgenommen. Der 24-jährige Rätekommunist erklärt beim Verhör noch in derselben Nacht, dass er mit seiner Tat die deutschen Arbeiter zum Widerstand gegen den Hitlerfaschismus aufrufen wollte.
Sofort beginnen die Spekulationen, ob van der Lubbe tatsächlich allein, in Zusammenarbeit mit den Kommunisten oder gar mit den Nazis seine Tat begangen habe. In Paris erscheint in sehr großer Auflage und mehreren Sprachen das Braunbuch der KPD, das diese Aktion als eine Gräueltat der Nazis darstellt, und es beginnt eine diffamierende Kampagne gegen van der Lubbe als Nazi-Scherge, homosexueller Lustknabe und Antisemit.
Aus Protest gegen das Braunbuch entstand in den Niederlanden das Rotbuch, zusammengestellt von einigen Genossen van der Lubbes. Erst 50 Jahre nach seiner niederländischen Veröffentlichung wurde es ins Deutsche übertragen und erschien 1983 als deutsche Erstveröffentlichung bei Edition Nautilus.
Mit Auszügen aus Briefen und Tagebüchern sowie Fotos angereichert, ist dieses Buch ein wichtiges Dokument des antifaschistischen Widerstands.

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