linke mehrheit?: über rot-grün-rot, politische bündnisse und hegemonie: über rot-grün-rot, politische bündnisse und hegemonie eine flugschrift

über rot-grün-rot, politische bündnisse und hegemonie eine flugschrift
 Broschiert
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Ungelesen vollständig sehr guter Zustand leichte Lagerspuren als Mängelexemplar gekennzeichnet

ISBN-13:
9783899655964
Veröffentl:
2014
Einband:
Broschiert
Seiten:
96
Autor:
Tom Strohschneider
Gewicht:
107 g
SKU:
INF1100163099
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Tom Strohschneider ist Journalist, Chefredakteur der Sozialistischen Tageszeitung »neues deutschland«. Zuvor schrieb er u.a. für »Der Freitag« und »taz - die tageszeitung«, außerdem bestückte er bis Ende 2012 den meistgelesenen linken Blog »Lafontaines Linke«.
Gibt es eine linke Mehrheit in der Bundesrepublik? Und wenn ja: Wer gehört dazu? Neben einigen Antworten kommen auch fehlende Erzählungen und die anstehenden Herausforderungen zur Sprache.
Prolog: "Ein Umbruch, der ansteht, aber nicht eintritt"
Eine kurze Geschichte von Erfurt über das Crossover bis zur Mosaiklinken
Wo linkes Regieren im Kapitalismus enden kann
Linke Mehrheit an sich, linke Mehrheit für sich...
Woran die Linke so gern scheitert
Veränderung mit, im und gegen den Staat?
Nach der Wahl ist vor der Wahl: Rot-Grün-Rot nach Schwarz-Rot?
Was die gesellschaftliche Linke eigentlich tun müsste
Epilog: ein futurologisch-kritischer Blick ins Jahr 2020
Wer nach einer Antwort sucht, den treibt immer auch Hoffnung: Linke Mehrheit, das klingt nach einem Ort der Aufbewahrung guter Ideen, nach einem gemeinsamen Feuer, das gegen die Schlechtigkeit dieser Welt wärmt und die Richtung ausleuchtet in eine bessere.
Es gibt jedoch ganz verschiedene Vorstellungen darüber, was eine linke Mehrheit sein müsste. Meist ist sie auf eine parteipolitische Kategorie der Bündnisfähigkeit geschrumpft, die Mehrheit ist dann rot-grün-rot und gegenwärtig offenbar defekt.
Woran mag das liegen? Am Souverän, an den Nichtwählern? Oder an den Protagonisten selbst? Wer über die Existenz einer linken Mehrheit diskutiert, wird denn auch mit einem widersprüchlichen Befund konfrontiert: Das Verbindende lässt sich nicht so einfach parteipolitisch zu einer Homogenität von Vorstellungen und Zielen verdichten. Und zugleich müssen die teils deutlichen Unterschiede im Denken, Fühlen, Schmecken keineswegs gleichbedeutend sein mit politischer Handlungsunfähigkeit.
Die Frage nach der linken Mehrheit wird im Spannungsverhältnis zwischen Parteien und sozialen Milieus, zwischen parlamentarischer Logik und gesellschaftlicher Selbstbewegung beantwortet. Nicht die Stimmenzahl von drei Parteien allein ist es, die schon ausreichend politischen Kitt bildet. Die Antwort auf die Frage lautet: Natürlich, aber das Kriterium auch dieser Wahrheit kann nur eine Praxis sein.

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