Die Illusion wertfreier Ökonomie: Eine Untersuchung der Normativität heterodoxer Theorien

Eine Untersuchung der Normativität heterodoxer Theorien
 Broschiert
Sofort lieferbar | Lieferzeit: Sofort lieferbar I

Besorgungstitel mit längerer Auslieferungszeit von 3 Tagen Neuware Rechnung mit MwSt new item

Alle Preise inkl. MwSt. | Versandkostenfrei
ISBN-13:
9783593501932
Einband:
Broschiert
Seiten:
300
Autor:
Tanja von Egan-Krieger
Gewicht:
384 g
SKU:
INF1100187270
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Tanja von Egan-Krieger, Dr. phil., ist wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Universität Greifswald.
Im November 2011 erregte eine Zeitungsmeldung Aufmerksamkeit: Studenten der Harvard University verließen ihren Einführungskurs aus Protest über die herrschende "konservative Ideologie", die 2007 in die Finanzkrise geführt habe. Nach dem gängigen Selbstverständnis der Wirtschaftswissenschaften gilt es dagegen als sicher, dass ökonomische Theorien wertfrei sind. Tanja von Egan-Krieger zeigt auf, warum dieser Schein trügt. Unter erkenntnistheoretischen Gesichtspunkten begründet sie die Unausweichlichkeit einer Normativität ökonomischer Theorie und untersucht verschiedene heterodoxe Theorien auf ihren wirtschaftsethischen Gehalt.
Inhalt

Vorwort 8

Einleitung10

1 Wirtschaftsethik - zum Verhältnis von Ethik und

Ökonomik 15

1.1 Wirtschaftsethik mit der Ökonomik als Ausgangsparadigma 16

1.2 Wirtschaftsethik mit der Ethik als Ausgangsparadigma 21

1.3 Normative Grundlagen ökonomischer Theorien 31

1.4 Zum Zusammenhang von Normativität und Wahrheit 34

1.5 Rekonstruktion und Kritik der normativen Grundlagen ökonomischer Theorien 38

2 Kritik der Standardökonomik48

2.1 Kritik der Neoklassik48

2.1.1 Erfahrungshintergrund 48

2.1.2 Praxisbezug. 54

2.1.3 Theoriekonzeption 56

2.2 Erweiterungen der neoklassischen Theorie 66

2.2.1 Kritik der Haushaltsökonomik 68

2.2.2 Kritik der Neuen Institutionellen Ökonomik 80

2.2.3 Kritik der Umweltökonomik 94

2.3 Fazit 109

3 Kritik der Feministischen Ökonomik 110

3.1 Erfahrungshintergrund: Feminismus als politische Bewegung und Wissenschaftskritik 110

3.1.1 Die politische Bewegung des Feminismus 110

3.1.2 Feminismus und Wissenschaft 114

3.2 Rekonstruktion der normativen und epistemologischen Grundlagen 116

3.2.1 Sorgearbeit - ein Schlüsselbegriff der Feministischen Ökonomik 117

3.2.2 Vorsorgendes Wirtschaften 120

3.2.3 (Re)Produktive Ökonomik nach Biesecker und Hofmeister 124

3.2.4 Mikroökonomik aus sozial-ökologischer Perspektive nach Biesecker und Kesting128

3.3 Kritik der normativen und epistemologischen Grundlagen 136

3.3.1 Philosophische Einbettung und Rationalitätskonzept: Diskursethik, Fürsorgeethik und Naturethik 136

3.3.2 Verständnis von Fortschritt und praktische Aufgabenstellung: gutes Leben 147

3.3.3 Epistemologische Grundlagen: feministische Wissenschaftstheorie 152

3.3.4 Schlüsselbegriffe: Vorsorgendes Selbst und Versorgungsarbeit154

4 Kritik der Alten Institutionellen Ökonomik 163

4.1 Erfahrungshintergrund: Deutsche Historische Schule und Amerikanischer Institutionalismus 163

4.2 Rekonstruktion der normativen und epistemologischen Grundlagen 165

4.2.1 Institutionen - ein Schlüsselbegriff der Alten Institutionellen Ökonomik 166

4.2.2 Marc Tools Institutionelle Ökonomik 167

4.2.3 Geoffrey Hodgsons Institutionelle Ökonomik 176

4.3 Kritik der normativen und epistemologischen Grundlagen185

4.3.1 Philosophische Einbettung und Rationalitätskonzept: Pragmatismus und die instrumentelle Rationalität 185

4.3.2 Verständnis von Fortschritt und praktische Aufgabenstellung: Effektivität und Bereitstellung der Lebensmittel 193

4.3.3 Epistemologische Grundlagen: pragmatistische Wissenschaftstheorie 197

4.3.4 Schlüsselbegriffe: Handeln aus Gewohnheit und Institutionen 201

5 Kritik der Ökologischen Ökonomik 208

5.1 Erfahrungshintergrund: Die ökologische Krise und die Umweltökonomik 208

5.2 Rekonstruktion der normativen und epistemologischen Grundlagen 210

5.2.1 Naturkapital - ein Schlüsselbegriff der Ökologischen Ökonomik 211

5.2.2 Herman Dalys Ökologische Ökonomik 213

5.2.3 Peter Söderbaums Ökologische Ökonomik 224

5.3 Kritik der normativen und epistemologischen Grundlagen 230

5.3.1 Philosophische Einbettung und Rationalitätskonzept: Wertobjektivismus, Pragmatismus und die "adaptive" Rationalität 230

5.3.2 Verständnis von Fortschritt und praktische Aufgabenstellung: starke Nachhaltigkeit 241

5.3.3 Epistemologische Grundlagen: "preanalytic vision" und normative Wissenschaft 253

5.3.4 Schlüsselbegriffe: Entropie, Naturkapital und Positionale Analyse 255

6 Ausblick: Wirtschaftswissenschaft als Politische Ökonomik 268

Tabellen 284

Abbildungen 286

Literatur 287
Im November 2011 erregte eine Zeitungsmeldung Aufmerksamkeit: Studenten der Harvard University verließen ihren Einführungskurs aus Protest über die herrschende »konservative Ideologie«, die 2007 in die Finanzkrise geführt habe. Nach dem gängigen Selbstverständnis der Wirtschaftswissenschaften gilt es dagegen als sicher, dass ökonomische Theorien wertfrei sind. Tanja von Egan-Krieger zeigt auf, warum dieser Schein trügt. Unter erkenntnistheoretischen Gesichtspunkten begründet sie die Unausweichlichkeit einer Normativität ökonomischer Theorie und untersucht verschiedene heterodoxe Theorien auf ihren wirtschaftsethischen Gehalt.

Kunden Rezensionen

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.