Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie: Mythen und Helden, Massenkultur und Proteste

Mythen und Helden, Massenkultur und Proteste
VSA
 Broschiert
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Ungelesen vollständig sehr guter Zustand leichte Lagerspuren als Mängelexemplar gekennzeichnet

ISBN-13:
9783899655957
Veröffentl:
2014
Einband:
Broschiert
Seiten:
240
Gewicht:
350 g
SKU:
INF1100189202
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Die Herausgeber:

Gerhard Dilger, Journalist, lebt seit 1992 in Südamerika, leitet seit 2013 das Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Brasilien, Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay in São Paulo.
Thomas Fatheuer leitete von 2003 bis Juli 2010 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Brasilien. Zur Zeit lebt er als Autor und Berater in Berlin.
Christian Russau lebt als Autor, Übersetzer und Journalist in Berlin. Er ist u.a. aktiv beim Netzwerk der Brasiliensolidarität KoBra.
Stefan Thimmel ist stellvertretender Leiter des Bereichs Politische Kommunikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Zuvor war er als freiberuflicher Journalist, Publizist und Gutachter tätig.
Die Herausgeber tragen gemeinsam mit vielen anderen Autor_innen Aspekte des brasilianischen Fußballs und des Fußballs weltweit zusammen. Mit der Zuspitzung auf Widerstand und Utopie werden andere Blickwinkel auf die WM 2014 eröffnet.
Vor der WM ist nach der WM: südafrikanische Erfahrungen werfen ihre Schatten voraus
Fußball als Massenkultur
Brasilien 2014: Wo steht die neue Supermacht? Und wo die "neue Mittelschicht"?
Morgenröte eines neuen Fußballs: die WM von 1958 und 1962
WM 1970: Militärs, Fußball und eine Entführung
Jose Saldanha: ein Kommunist spielt mit
Vom Mythos des futebol arte und Democracia Corintiana: das Aufblitzen der Utopie
Gentrifizierung macht vor dem Rasensport nicht halt: Was kostet eine Fußball-WM?
Fußball und Protest: Juni 2013 und die Folgen
Die Rolle der FIFA und der Funktionäre
Rebellen und fast vergessene Helden: Afonsinho, Reinaldo, Paulo Cézar Lima und Socrates
Die fußballinteressierte auch die linke Welt blickt auf Brasilien, wo vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 die Fußballweltmeisterschaften der Männer stattfinden. Zugleich wird das Land von massiven sozialen Protesten erschüttert. Sie richten sich gegen mangelnde öffentliche Dienstleistungen bei anhaltend sozialer Kluft in der aufstrebenden Regionalmacht. In einem Land, in dem die Fußballbegeisterung im Alltag der Straßen und Strände zu Hause ist, richten sie sich auch gegen die Überkommerzialisierung des "National"sports.

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