Gilgameschs Erben – Bd. I: Vom sumerischen Priesterstaat zur demokratischen Zivilisation

Vom sumerischen Priesterstaat zur demokratischen Zivilisation
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ISBN-13:
9783897714939
Einband:
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum:
23.08.2018
Seiten:
549
Autor:
Abdullah Öcalan
Gewicht:
798 g
SKU:
INF1100398617
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Abdullah Öcalan führte von der Gründung der PKK 1978 bis zu seiner Entführung am 15. Februar 1999 als Vorsitzender der PKK den kurdischen Befreiungskampf aktiv an. Er gilt weiterhin als Vordenker und wichtigster politischer Repräsentant der kurdischen Freiheitsbewegung. Seine »Gefängnisschriften«, in denen er den Paradigmenwechsel der PKK von einer marxistisch-leninistischen Partei hin zu einer radikaldemokratischen Basisbewegung anstieß und die politische Philosophie des Demokratischen Konföderalismus bzw. der Demokratischen Autonomie begründete, haben seit 1999 weltweit große Beachtung gefunden.
Basiswerk zum politischen Verständnis des kurdischen Freiheitskampfes aus der Feder seines einflussreichsten Vordenkers - in überarbeiteter Neuauflage
Mit dem sumerischen König Gilgamesch, besungen in einem der ältesten literarischen Dokumente der Menschheit, werden im 21. Jahrhundert vor allem die Zivilisationsleistungen des alten Mesopotamien in Verbindung gebracht. Doch Erbe seiner Zeit sind auch Männerherrschaft, ideologische Manipulation und eskalierende Konflikte. Dieser "kapitalistischen Moderne" setzt Abdullah Öcalan, der bekannteste Aktivist des kurdischen Befreiungskampfes, die Idee einer "demokratischen Autonomie" entgegen. Sein geschichtsphilosophisches und zivilisationskritisches Werk "Gilgameschs Erben" aus dem Jahr 2003 wird jetzt vom UNRAST Verlag in einer überarbeiteten Übersetzung neu aufgelegt. Öcalan setzt sich darin nicht nur mit den Kontinuitäten politisch-ideologischer Macht auseinander, sondern auch mit befreienden Erneuerungen im gesellschaftlichen Leben vom frühgeschichtlichen sumerischen Priesterstaat bis hin zu den Anfängen und Visionen einer demokratischen Zivilgesellschaft. Eingebettet in diesen sozialhistorischen Kontext analysiert Öcalan dann das kurdische Anliegen. Indem er sich selbstkritisch mit dem Einfluss von Staat, Religion, Ideologie und Gewalt auf die Entwicklung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) auseinandersetzt, trägt er wesentlich zu ihrem Kurswechsel bei - weg von einer nationalen Befreiungspartei hin zu einer multiethnischen und politisch offenen demokratischen Bewegung für den gesamten Mittleren Osten.

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