Gewalt. Macht. Widerstand.: G20 – Streitschrift um die Mittel zum Zweck (Reihe antifaschistische Texte)

G20 - Streitschrift um die Mittel zum Zweck
 Broschiert
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ISBN-13:
9783897718296
Einband:
Broschiert
Erscheinungsdatum:
24.05.2019
Seiten:
160
Autor:
Andreas Blechschmidt
Gewicht:
171 g
SKU:
INF1100397263
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Andreas Blechschmidt hat Neue Deutsche Literatur, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Sozialpsychologie studiert. Langjährige Tätigkeit als examinierter Altenpfleger und Engagement als Betriebsrat bzw. Betriebsratsvorsitzender. Seit 1989 in der besetzten Roten Flora in Hamburg aktiv. Schreibt als freier Autor in der Berliner Wochenzeitung jungle world. Veröffentlichungen u.a. zu Gentrifizierung, Stadtentwicklung und rechtspolitischen Themen. Mitherausgeber des Buches »Free Oz. Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz«.
Das Projekt einer emanzipatorischen linken Alternative zum kapitalistischen System ist auch mit der Frage der Mittel zu dessen Überwindung verbunden. Beim G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg waren es die Bilder des Protestes, die die öffentliche Wirkung des Treffens bestimmt haben. Militante Aktionsformen spielten dabei eine wichtige Rolle. Waren diese Ereignisse Vorboten eines kommenden Aufstandes oder Strohfeuer einer Revolte, die sich in der bloßen Konfrontation mit der Polizei erschöpft hat? Brennende Barrikaden und Autos, geplünderte Geschäfte sowie eine vorübergehende polizeifreie Zone haben zu unterschiedlichen politischen Bewertungen in der radikalen Linken geführt.
Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, die Hamburger Ereignisse des Juli 2017 mit Blick auf die militanten Aktionsformen zu analysieren. Ein Augenmerk liegt auf der Frage, inwieweit die radikale Linke heute in der Wahl ihrer Mittel an politische Überlegungen linker Theoretiker innen anknüpft. Mit der Bezugnahme auf Arbeiten von u.a. Hannah Arendt und Herbert Marcuse werden die aktuellen Möglichkeiten und Perspektiven einer revolutionären Veränderung untersucht. Dabei sollen unterschiedliche Vorstellungen über militante linke Politikkonzepte nicht als sich widersprechende Positionen begriffen werden, sondern als produktiver Streit um die richtige Strategie.

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