Grenze und Demokratie: Ein Spannungsverhältnis (Normative Orders, 20)
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Grenze und Demokratie: Ein Spannungsverhältnis (Normative Orders, 20)

Ein Spannungsverhältnis
 Broschiert
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ISBN-13:
9783593507255
Einband:
Broschiert
Erscheinungsdatum:
01.01.1970
Seiten:
249
Autor:
Nele Kortendiek
Gewicht:
324 g
SKU:
INF1100427141
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Nele Kortendiek ist Stipendiatin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der TU Darmstadt. Marina Martinez Mateo ist Mitarbeiterin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".
Wie lässt sich das normative Verhältnis von Grenze und Demokratie beschreiben? Auf der einen Seite sind Demokratien auf Grenzziehungen angewiesen und verweisen auf ein souveränes "Volk", das erst durch Abgrenzungen bestimmbar wird. Auf der anderen Seite implizieren demokratische Normen wie Freiheit und Gleichheit einen Universalismus, der sich jeder Grenzziehung verwehrt. Dieser Ambivalenz geht der Band nach. Er leistet nicht nur einen Beitrag zu gegenwärtigen Debatten über Demokratie innerhalb und jenseits des Staates, sondern berührt auch aktuelle Fragen zu Migrations- und Flüchtlingspolitik.
Inhalt

Einleitung: Grenze und Demokratie7

Marina Martinez Mateo und Nele Kortendiek

I. Normen

Das Gastrecht - oder die Demokratie auf dem Prüfstand der Immigration35

Catherine Colliot-Thélène

Grenzen, Staatenlosigkeit und Herrschaft: Die Anfechtung der Grenzen heutiger Zugehörigkeit58

Kiran Banerjee

Die demokratische Schließung: Zum Verhältnis von Alterität und liberaler Demokratie in juridico-politischen Diskursen, sozialen Performanzen und räumlichen Manifestationen81

Mareike Gebhardt

II. Subjekte

"Dubliner" on the move: Die fragmentierte Mobilität von Flüchtlingen innerhalb Europas Asylgeografien117

Fiorenza Picozza

Freie Sicht für Grenzgänger_innen? Ambivalenzen der Figur des Fremden136

Sonja Engel

Schöne Momente des Unvernehmens: Jacques Rancière und die Mimesis zwischen Verstand und Einbildungskraft in Immanuel Kants Ästhetik155

Stefan Apostolou-Hölscher

III. Gründungen

Die Rätetradition: Demokratische Formen gegen und jenseits des staatlichen Imaginären173

Benjamin Ask Popp-Madsen

Konstituierende als destituierende Macht: Zur Transnationalisierung der Lehre vom pouvoir constituant200

Kolja Möller

Zwischen Störung und Revolution: Eine neue Theorie der verfassungsgebenden Gewalt bei Jacques Rancière226

Yunjeong Choi

Autorinnen und Autoren247
Wie lässt sich das normative Verhältnis von Grenze und Demokratie beschreiben? Auf der einen Seite sind Demokratien auf Grenzziehungen angewiesen und verweisen auf ein souveränes "Volk", das erst durch Abgrenzungen bestimmbar wird. Auf der anderen Seite implizieren demokratische Normen wie Freiheit und Gleichheit einen Universalismus, der sich jeder Grenzziehung verwehrt. Dieser Ambivalenz geht der Band nach. Er leistet nicht nur einen Beitrag zu gegenwärtigen Debatten über Demokratie innerhalb und jenseits des Staates, sondern berührt auch aktuelle Fragen zu Migrations- und Flüchtlingspolitik.

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